30-Day Minimalism Challenge - Fazit

Einen wunderschönen guten Abend meine Lieben!
Die 30-Day Minimalism Challenge neigte sich gestern dem Ende zu. Dreißig Tage lang Minimalismus praktizieren - einige Aufgaben waren mehr als leicht zu bewältigen, andere erwiesen sich zurecht als schwierig. Worum es bei der Minimalism-Challenge genau geht, kannst du auch hier nochmal nachlesen.  Aber wie verliefen denn die restlichen Tage? 

Der letzte Montag sollte vollkommen planlos verlaufen. Für mich ein Ding der Unmöglichkeit, daran hindert mich einerseits schon meine innere Uhr. Einfach mal liegen bleiben ist wirklich nicht möglich und mein Zettel der möglichen To Do's grenzenlos lang. Ich meine, das hat auch alles Vorteile: der frühe Vogel fängt den Wurm und man schafft halt auch unfassbar viel. So war es dann auch am Montag. Im Kopf wusste ich bereits am Sonntag, was ich Montag alles noch machen will. Ich glaube ja, dass man sich für solch eine Aufgabe in Kopflosigkeit üben muss. Könnte ich eigentlich auch mal tun, will ich aber irgendwie nicht. 

Am Dienstag sollte über Stressursachen nachgedacht werden und ich lasse mich wirklich von vielen Dingen und Situationen stressen. Die größte Stressursache ist bestimmt meine eigene Person, weil ich einen nie enden wollenden Anspruch an mich selbst habe. Wenn ich mir etwas vornehme, dann mache ich das nach bestem Gewissen, und wenn sich Hindernisse anbahnen, dann überwinde ich diese womöglich äußerlich vollkommen souverän, aber innerlich wütet ein Sturm. Manchmal stresse ich mich auch damit, dass ich mir wirklich die schlimmsten Szenarien ausmale, um dann erleichtert festzustellen, dass Sache/Situation X doch gar nicht so schlimm war, sondern eigentlich sogar ziemlich gut. Gerade letzteres nervt mich manchmal selbst, aber nun gut, lieber so, als sich für die Weltbeste zu halten und dann von einem Fettnäpfchen ins nächste zu treten. Tiefstapeln ist mir da immer lieber als Hochstapeln. 

Der Mittwoch sollte für das Aufräumen des Abstellraums genutzt werden. Habe ich nicht gemacht. Die Abstellkammer ist einfach so ein Tagesprojekt, um das ich mich jetzt wirlich nicht kümmern will. Einmal angefangen kann ich da nämlich nicht mehr einfach aufhören. Aber es muss bald mal gemacht werden. Dazu aber gleich nochmal mehr. 

Am Donnerstag sollte man sich auf ein Ziel, von den vielen Zielen, die man so hat, beschränken. Das war eigentlich eine recht leichte Aufgabe, weil ich mich gerade an einem Punkt befinde, wo man ja sowieso seine Ziele neu setzen muss und das ein oder andere Ziel mehr in den Vordergrund setzt als andere. Das Lotterleben aka Uni neigt sich dem Ende. Da ist es ja klar, dass man sich zum Ziel setzt, eine Arbeit zu finden und das damit eben auch die höchste Priorität einhergeht. 

Der Freitag war mal wieder so ein Offline-Moment, halleluja! Pünktlich zum Farin Urlaub Racing Team-Konzert wurden die Datenverbindungen gekappt und Telefonate weggedrückt. Denn ich war verdammt nochmal auf einem geilen Konzert, da will ich nicht erreichbar sein. Lustigerweise standen vor uns zwei Mädels, die während des Konzerts permanent bei Whatsapp rumhingen. Und du denkst dir nur so:"Die Menge geht ab und du starrst auf dein Smartphone-Display, läuft bei dir!" Als das Konzert vorbei war, wollte ich dann natürlich trotzdem mein Instagram-Account mit Fotos bestücken. Und wie bei der letzten Offline-Zeit auch, explodiert das Smartphone förmlich wegen zig Benachrichtigungen und ich wollte doch nur ein paar Bilder posten - ahhhh. 

Ja und gestern, also Samstag, sollte ich dann darüber nachdenken, ob die letzten fünf Anschaffungen, die ich gemacht habe, ihr Geld auch tatsächlich wert waren. Hier musste ich tatsächlich überlegen, was ich mir in den letzten Wochen an Schnulli-Krams gekauft habe. Und mir fällt auch nach wie vor absolut nichts dazu ein. Nagellacke kaufe ich ja schon seit einer ganzen Weile nicht mehr ein, weil mich momentan auch nichts vom Hocker haut. Die letzten kleidertechnischen Anschaffungen waren jetzt auch nicht unberechtigt. Ansonsten habe ich sehr viel Geld in Konzerte, Buchmessen und Lesungen investiert, aber das sind wertvolle Erinnerungen. Und dann fallen mir nun nur noch die Großanschaffungen ein, wie der neue Laptop und mein Tolino. Der neue Laptop musste her, weil der alte kurz vor der Masterarbeit abgeschmiert ist und einen Laptop braucht man heutzutage ja einfach. Und der Tolino war im ersten Moment vielleicht ein Spontankauf, aber das Teil ist so intensiv in der Nutzung - mein kleines Mediacenter. Ich denke daher schon, dass ich mein Geld durchaus mit Bedacht ausgebe. 

Fazit

Ich fand die 30-Days Minimalism Challenge, bis auf kleine Ausnahmen, wirklich sinnvoll. Besonders gefallen haben mir vor allem die Offline-Zeiten und die Aufräum-Aktionen. Wäre unsere Abstellkammer nicht so ein Durcheinander und kein Tagesprojekt, hätte ich darin sicherlich auch noch Ordnung geschafft. Die Offline-Zeiten waren insofern gut, als dass man halt auch darüber nachdenkt, ob auch jedes Netzwerk, in dem man angemeldet ist, so sinnvoll ist. Facebook beispielsweise finde ich teilweise sogar recht nervig und nutze es selbst eigentlich nur noch für den Blog und um Uni-Menschen zu kontaktieren. Tatsächlich habe ich gestern sogar nachgeschaut, wie man sich dort löschen kann und habe mir einige Blogeinträge von Menschen durchgelesen, die sich vom Gefällt mir-Netzwerk verabschiedet haben. Auch wenn das wahrscheinlich ein Akt ist, der so schnell noch nicht vollzogen wird, halte ich mir diese Option aber durchaus erstmal offen. Schwergefallen ist mir teilweise das Über sich selbst-Nachdenken. Diese Aufgaben sind weniger festgeschrieben und man neigt hier sehr viel mehr zum  schnell erledigen, wohingegen mich das Aufräumen meines Kleiderschrank gleich mehrere Stunden beschäftigt hat. Ansonsten hat die Challenge vor allem den Vorteil, als dass man auch mal wieder über den Tellerrand blickt und aus seiner Komfort-Zone heraus kommen muss.

Außerdem hat es mich sehr gefreut, dass einige Leserinnen das Projekt auch durchaus für sich in Betracht gezogen haben. Rein aus Interesse habe ich dann noch nach weiteren ähnlichen Challenges gesucht - bei pinterest wird man ja wirklich immer fündig. Vor allem weil die Challenges alle nach demselben Prinzip funktionieren: Jeden Tag ein bisschen macht auch viel Mist und vor allem überfordert es dich nicht. Wer mal wieder aussortieren will, für den ist vielleicht die Declutter Challenge etwas. Wer generell Ordnung schaffen möchte, den verweise ich mal  auf die Cleaning Challenge. Ich selbst werde mich wohl mal einer Running Challenge widmen, aber dazu wird es dann keine Updates geben - vielleicht schreibe ich hierzu ein paar Worte für den Privaten Schnack Juni. 

Weil ein neuer Monat vor der Tür steht, erwarten euch in dieser Woche wieder mehr Beiträge als sonst, denn wir lieben ja Statistiken und Rückblicke. 

Habt einen wunderbaren und vor allem sommerlichen Start in die erste Juni-Woche, 
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Ein paar Worte zu... Rick Yancey - Die 5. Welle (#1)

Hallöchen ihr Lieben!
Heute stelle ich euch mein diesjähriges Dystopie-Highlight vor, zumindest was den ersten Band angeht: Die fünfte Welle von Rick Yancey! Vielen lieben Dank auch an den Verlag für das Zusenden dieses Rezi-Exemplars. Eine sprachgewaltige Geschichte mit dem gewissen Alien-Faktor! Aber erstmal...
Sieben Milliarden Menschen mussten in den vergangenen Wochen ihr Leben lassen, die Umstände unter denen dies passiert ist, nennen die Überlebenden "Wellen". Ausgelöst durch die "Anderen". Vier davon sind bereits über die Erde gerollt: die erste Welle brachte Dunkelheit, die zweite absolute Zerstörung, die dritte einen tödlichen Virus. Mit der vierten Welle kamen die Silencer - sie, die anderen. Die fünfte Welle steht kurz bevor, niemand weiß, was dessen tatsächliches Ausmaß sein wird. Und mittendrinn: Cassie, die sehr schnell lernen muss, dass Vertrauen in einer Welt voll Grausamkeit keinen Platz mehr hat. Ihre Freunde und Familie sind verstorben, ihr kleiner Bruder Sam wurde von ihnen verschleppt. Und dann trifft sie schwer verletzt auf Evan, der ihr das Leben rettet. Aber sollte sie Evan deshalb vertrauen? Nein, danke ... oder doch? Und darüber hinaus findet Cassie schon bald heraus, was es mit den "Anderen" tatsächlich auf sich hat.
Ihr kennt ja sicherlich diese hinreißenden Kommentare auf Klappentexten. Teen Vogue schrieb über Die fünfte Welle: "Das Buch des Jahres". Und ich muss mich diesem Satz ausnahmsweise mal anschließen, denn ich bin absolut begeistert und überzeugt von der Buchidee. Normalerweise sind das Genre Science Fiction und ich zwei gegensätzliche Pole, die sich jetzt nicht unbedingt anziehen. Aber in letzter Zeit finde ich nach und nach immer mehr Gefallen an diesen ganzen Dystopien. Nur leider ist es oftmals so, dass das Grundprinzip bei diesem Genre dasselbe ist. Endzeit, Weltuntergang, ein neues Klassensystem und der Versuch, diese Regierung zu stürzen. Ich will nicht unbedingt sagen, dass mich dieser Ablauf langweilt, aber es musste definitiv mal wieder etwas her, was mich so richtig aus den Latschen haut! Und dann kam Rick Yancey. 

Ich gebe ja zu, ich bin ein kleiner Akte X-, E.T. und Alf-Fan. Außerirdische finde ich auch als Mädel durchaus interessant und faszinierend zugleich. Und damit bin ich nicht allein. Immer mal wieder tauchen in der Klatschpresse vermeintlich gesehene UFO-Bilder auf, die NASA erhofft sich anderes Leben in fernen Galaxien und die Filmbranche kreiert die ein oder andere außerirdische Lebensform. Niemand kann mir erzählen, dass er sich niemals vorstellt, wie wohl andere Lebewesen aus entfernten Welten aussehen mögen und ob wir eines Tages mal auf sie treffen werden oder sie auf uns. Aber diese Idee in Buchform zu verpacken und die Endzeit durch Aliens einzuläuten? Rick Yancey ist dies außerordentlich gut gelungen. 

Wir werden in die Geschichte durch die Protagonistin Cassie eingeführt. Auf etwa hundert Seiten lernen wir sie und ihr derzeitiges Leben durch Flashbacks kennen. Auch erfahren wir über die ersten vier Wellen: wie das Magnetfeld um den gesamten Erdball zusammenbricht, wie die Welt von Naturgewalten überrollt wird und so weiter. Wir erfahren, wie Cassie zuerst Freunde und dann auch ihre Familie verliert. Und wie sie sich nun durchschlägt, auf der Suche nach Überlebenden, auf der Flucht vor den "Anderen". Denn die "Anderen" nahen. 

Dann wechselt die Perspektive und andere Personen unterschiedlicher Gruppierungen erzählen. Das fand ich ja total stark! Denn Cassie's Sicht bricht dann ab, als es am spannendsten ist und im ersten Moment dachte ich:"Nein, ich will jetzt keine neue Person da drinn haben, ich will wissen wie es weitergeht!" Aber natürlich haben auch Ben Parish, Evan Walker oder Sam eine Geschichte, die erzählt werden will und so laufen diese Stränge dann parallel zueinander, immer endend am spannendsten Punkt. Das kann für die einen wahnsinnig anstrengend sein, für mich war es genau die richtige Motivation dieses Buch zu inhalieren! 

Letztlich laufen all diese Stränge natürlich auf einen großen, ja nahezu gigantischen Höhepunkt zusammen, mit vielen BÄM-Effekten. Und ich habe mich beim Lesen ein klein wenig wie im Kino gefühlt. So ein Gefühl und so ein Bild zu schaffen, das muss auch erstmal gekonnt sein. Dabei liest sich der Schreibstil wahnsinnig kraftvoll und gleichzeitig flüssig, die Handlungen sind absolut nachvollziehbar. Mir kam es jedenfalls an keiner Stelle schwerwiegend vor und mit unnötigen Längen musste ich auch nicht kämpfen. Auch positiv empfand ich, dass die ganze Geschichte im Hier und Jetzt spielt und die ersten Vorkehrungen bereits im Jahr 1995 getroffen wurden, also in unserer Vergangenheit. Nix da ferne Zukunft, schön greifbar und verständlich - so kann es gerne öfters sein! Mit Cassie konnte ich wunderbar sympathisieren, aber auch alle anderen vorgestellten Figuren hatten alle das gewisse Etwas, was mich packte. Das Ende ließ mich neugierig zurück. So neugierig, dass ich direkt am selben Abend noch Das unendliche Meer, den zweiten Band dieser Trilogie, als eBook herunterladen musste, um weiter zu lesen. Der dritte und letzte Teil wird hoffentlich auch bald erscheinen. Auch könnte ich mir Die fünfte Welle super als Buchverfilmung vorstellen. Denn die Geschichte gibt alles her, was es für einen guten Sci-Fi-Thriller braucht.

Und weil ich bei diesem Dystopie-Auftakt ausnahmsweise mal gar nichts zu meckern habe, ich keine Logikfehler finden konnte, mich der Schreibstil wahnsinnig gepackt und zum Schwitzen gebracht hat, und letztlich auch meine Faszination für das "Andere" wieder geweckt wurde, habe ich Rick Yancey's Die fünfte Welle fünf von fünf Sternen gegeben. Vor allem weil ich jetzt wieder sehr viel Lust auf Dystopien habe und mir für den Juni vornehmen möchte, sämtliche Dystopie-Reihen, die ich begonnen habe, zu beenden.

Hier kommt ihr zur offiziellen Homepage des Autors. Außerdem gibt es eine eigene Website für Die fünfte Welle, unter anderem mit ziemlich eindrucksvollen Booktrailern, die man sich gerne mal ansehen kann. Neben Die fünfte Welle hat Rick Yancey bereits eine andere Buchreihe geschrieben und komplett veröffentlicht. Die Monstrumologen-Reihe könnt ihr euch hier näher ansehen

Wer hat denn von euch ebenfalls Die fünfte Welle gelesen? Wie hat es euch gefallen? Und liest jemand schon Das unendliche Meer? Schreibt es mir doch gern in die Kommentare! 
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Große Anker-Liebe!

 Hallöchen ihr Lieben! 
Auch in diesem Jahr sind Anker wieder stark im Trend und bereits letzten Sommer hatte ich einen ähnliches Naildesign hier auf dem Blog veröffentlicht. Von H&M habe ich mir erst kürzlich ein neues Anker-Shirt gekauft, was ich ja am liebsten jeden Tag tragen würde, weil es zwar schlicht aber gleichzeitig so schön ist! Aber nun gut, heute soll es um Naildesigns gehen und da kann so ein Anker ja ruhig einige Tage länger auf den Fingernägeln ruhen. Inspiriert hat mich ein Pin auf pinterest und das Nagellackregal gab auch ähnliche Lacke her. Lediglich das Gepinsel selbst war eine kleine Herausforderung, ich muss das eindeutig wieder öfters machen. Die Lacke habe ich benutzt: 
Naughty or Nice von ciáte und Black Dress & White Tie von essence habe ich übrigens fröhlich gemixt! Außerdem wollte ich für die Streifen meine Holo-Tapes von essence nehmen, aber ich habe den Dreh mit diesen Dingern immernoch nicht so ganz raus, weshalb ich mich auf wenige Sreifen beschränkt habe. Und selbst diese musste ich nach dem Klebeprozedere nochmal nachzeichnen - voll doof. Hat jemand einen Tipp, wie es mit den Streifen besser funktionieren könnte, ohne dass ich sämtlichen Basislack mit runterziehe? Schreibt es mir doch in die Kommentare :-)
Statt der Streiferei habe ich dann nochmal Glitzer aufgelegt und ich finde, das sieht auch ganz gut aus! Der blaue KIKO-Lack ist übrigens einer mit Lederfinish. Er trocknet also auch recht fix, allerdings hält er ohne Topper nicht sehr lang und splittert zu stark ab. Deshalb sieht man vom leather-Effekt, nachdem ich einen Topcoat drüber gegeben habe, nichts mehr. Hier seht ihr nochmal das Endergebnis. Blaulastig, blaulastig - gibt es bei mir jedenfalls auch nicht alle Tage!
Ansonsten ist pinterest gerade wieder eine tolle Inspirationsquelle für Spring Nails. Zuvor habe ich immer mal wieder auf Instagram gestöbert, aber ich habe mich mittlerweile an Ombré-Nails satt gesehen. Mir ist momentan eher nach Blümchen ;-) 

Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche, wie lesen uns am Freitag wieder! 
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Gemeinsam lesen #20

Hallöchen ihr Lieben! 
Neues Jahr, neue Challenges und Projekte - heute nehme ich zum 20. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher und Weltenwanderer haben das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 

Und nun zu den Fragen für diese Woche: 
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Das unendliche Meer von Rick Yancey und bin aktuell, weil es ein eBook ist, bei 14%.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Von dem Moment an, als ich gerade laufen konnte, fragte mich mein Vater immer: Cassie, möchtest du fliegen? Und meine Arme schossen in die Höhe."

  3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Gestern habe ich Die fünfte Welle von Rick Yancey beendet und wollte dann eigentlich ein anderes Buch beginnen, aber die Neugier auf Das unendliche Meer, der zweite Band dieser Trilogie, war schlichtweg stärker. Da kam mir die Skoobe-App, die ich gerade testen darf, sehr recht, denn dort gibt es den zweiten Band als eBook (der Testbericht zur App kommt Anfang Juni online!). Wenn der mir ebenso zusagt wie Die fünfte Welle, dann wandert er natürlich auch nochmal in physischer Form in mein Bücherregal. Momentan bin ich ja noch nicht so weit gekommen, aber ich mag Yancey's Schreibstil wirklich sehr. Allerdings tue ich mich gerade mit der Figur Ringer etwas schwer. Ich verstehe schon, dass sie ein toughes Mädchen sein muss, aber teilweise ist sie so tierisch unsensibel... ah! 

4. Ist euch schon mal eine Art Missgeschick mit eurem Buch passiert, wie z.B. beim Baden ins Wasser gefallen, ein Getränk über das Buch gekippt oder vielleicht sogar mal "verlegt" und nicht mehr wieder gefunden?
Um ehrlich zu sein: Nein! Ich gehe mit meinen Büchern, mal abgesehen von den Eselsöhrchen, sehr sorgsam um. Wenn Hardcover-Bücher einen Schutzumschlag haben, nehme ich den auch während des Lesens ab, damit ich ihn nicht ausversehen beschädige. Für einige Bücher habe ich auch einen Stoffschutzumschlag, der kommt aber eher zum Einsatz, wenn ich unterwegs bin. Auch biege ich Taschenbücher nicht zu sehr, damit keine Leserillen entstehen (ist aber nicht immer zu vermeiden). Allerdings habe ich schon oft die Erfahrung gemacht, dass Leuten, denen ich Bücher ausgeliehen habe, so einige Missgeschicke mit meinen Büchern passiert sind. Deshalb verleihe ich meine Bücher nur noch sehr ungern bis gar nicht. Das ist zwar irgendwo auch schade, aber wenn ich mir vorstelle, dass eines meiner signierten Stücke in irgendeiner Badewanne etränkt wird... also nein! Das geht gar nicht mehr klar. 

Und was ist mit Euch? Was lest ihr gerade? Und habt ihr schonmal ausversehen euer Buch in die Badewanne fallen? Schreibt es mir in die Kommentare!

Ich wünsche Euch einen tollen Tag,

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30-Day Minimalism-Challenge - Update #4

 
Hallöchen ihr Lieben! 
Heute soll es wieder ein Update der letzten 7 Tage in der 30-Day Minimalism-Challenge geben. Das Projekt neigt sich langsam dem Ende zu, noch sechs Tagesaufgaben to go! Worum es bei der Challenge genau geht, könnt ihr hier nochmal nachlesen. 

Der Montag startete mit der Aufgabe "Unfollow & Unfriend", was ich gleich am frühen Morgen erledigte. Vor allem Instagram und Facebook wurden mal ordentlich entrümpelt, man muss ja nicht mit aller Welt "befreundet" sein und man muss auch nicht aller Welt folgen. Außerdem habe ich auch noch die Aufgabe 7, "Streamline your reading list", nachgeholt und einige Lesezeichen und Abo's gelöscht, da ich sie eh nicht mehr lese beziehungsweise schaue. Die Aktion hatte jedenfalls ein ähnlich befreiendes Gefühl, wie die Entrümpelei des Kleiderschranks. 

Am Dienstag sollte ich einen Spaziergang machen möglichst ohne Musik im Ohr oder Smartphone in der Hand, um die Umgebung wahrzunehmen. Zählt das auch, wenn ich abends noch mit einer Freundin durch die Innenstadt geschlendert bin? Das hatte sich nämlich ganz spontan ergeben, haha. 

Am Mittwoch gab es Fernseh-Verbot, stattdessen sollte ich mir ein Buch zur Hand nehmen. Da ich eh keine TV-Guckerin bin, war diese Aufgabe leicht umzusetzen und auch Netflix habe ich nicht angeklickt (das ist ja so schön beim Online-Streamen, die Serien laufen einem nicht weg, juhu!). Vielleicht fiel mir die Aufgabe auch deshalb so leicht, weil ich für die Uni eine Reflexion schreiben musste, und somit am Mittwoch vollkommen ausgelastet war. Aber auch die Aufforderung zum Lesen ist jetzt für mich keine Bestrafung, das Lesen würde ich Serien oder Filme so oder so immer vorziehen.


 Der Donnerstag sollte für das Tagebuchschreiben genutzt werden, oder so ähnlich: Journal for twenty minutes. Und das habe ich leider nicht gemacht, ich war stattdessen wieder bei meiner Reflexion. Dennoch: Ich schreibe zwar kein Tagebuch, aber ich habe ein Tagebuch für gute und für schlechte Tage. Das führe ich zwar nicht jeden Tag, aber doch recht häufig, wenn es gerade passt. Ich verlinke es euch bei Interesse mal an dieser Stelle. Das Tagebuch für gute und für schlechte Tage ist nämlich insofern ganz cool aufbereitet, als dass man selbst bei einem schlechten Tag durch das Ankreuzen und das kurze Beantworten der kleinen Fragen doch immer auf einen positiven Nenner kommt. 

Eine ähnlich leichte Aufgabe beinhaltete für mich der Freitag, denn es braucht nicht nur eine Morgenroutine, sondern auch eine für das Schlafen gehen und die habe ich eigentlich schon immer: Lesen. Ich kann nicht ins Bett gehen ohne nicht wenigstens eine Seite gelesen zu haben. Erst wenn das quasi "erledigt" ist, kann ich in aller Ruhe schlafen. Außerdem ist das auch der Moment, wo ich für die Internetwelt nicht mehr erreichbar bin, und das Smartphone auf Flugmodus gestellt wird. Von daher: Riesengroßer Check! 
Am Samstag durfte ich mich nicht schminken. Erledigt! Das fällt mir eigentlich auch gar nicht so schwer, sonntags schminke ich mich prinzipiell nicht und ich benutze Make-Up auch nicht, um aus mir einen komplett anderen Menschen zu machen, sondern um mir selbst noch das i-Tüpfelchen zu verpassen. Denn Schminken ist wie Nägel lackieren etwas, was ich für mich tue, weil es mir Spaß macht und weil ich es gerne habe, mich herauszuputzen. Und zum Herausputzen brauche ich genau diese fünf Sachen im obrigen Bild. An vielen Tagen gibt es auch noch Eyeshadow, momentan mag ich nackte Lider aber irgendwie lieber an mir. Der Fit me-Concealer ist übrigens so eine Hassliebe. An manchen Tagen finde ich ihn bombastisch und dann gibt es wieder Tage, da passt der so gar nicht zu meiner Haut. Das hatte ich bisher auch noch nicht. Und überrötete Wangen sind schon fast mein Markenzeichen. Keiner rennt so overblushed rum, wie ich, haha. Die 2000 Calorie-Mascara von Max Factor ist meine liebste Mascara - da kommt mir keine andere ins Haus! 

Und der heutige Tag steht unter dem Motto: Dankbarkeit. Ich denke, ich bin für sehr viele Sachen unfassbar dankbar und ich kann mich auch über Milchschnitten im Kühlschrank freuen oder wenn der Baum vor unserem Balkon anfängt zu blühen - die kleinen Dinge im Leben! Und da kann der Tag manchmal noch so blöde sein, irgendwas schönes findet man dann doch. 

In den nächsten Tagen ist nochmal einiges zutun. Morgen zum Beispiel soll nichts geplant werden. Das fällt mir jetzt schon schwer, weil ich mir bereits heute überlege, was ich morgen noch erledigen will. Am Mittwoch wäre der Tag für das Entrümpeln der Abstellkammer, aber ich plane (ja, da ist es schon wieder), dies bereits morgen zutun, da ja Feiertag ist! Ansonsten sollen noch Stressquellen identifiziert werden und ich soll mir mal darüber Gedanken machen, ob meine letzten fünf Anschaffungen ihr Geld auch tatsächlich wert waren. 

Vielen lieben Dank übrigens für die Kommentare und Gefällt mir's zu den 30 Day-Beiträgen. Es freut mich, wenn euch die Challenge auf neue Ideen gebracht hat oder ihr selbst plant, diese Challenge umzusetzen. 

Kommt gut in die neue Woche und genießt das morgige Frei, 
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Ein paar Worte zu... Michelle Leighton - The Wild Ones: Verführung (Book #1)

Hallöchen meine Lieben! 
Pünktlich zum Wochenende gibt es heute wieder ein paar Worte. Ich habe mich dann doch nochmal mit dem New Adult, Young Adult oder aber Contemporary Romance-Thema auseinander gesetzt. Nachdem  die Callie&Kayden-Geschichten von Jessica Soerensen mich letztes Jahr doch sehr verärgert zurückgelassen haben, dachte ich ja, dass ich so schnell nie wieder zu diesem Genre greifen würde. Jetzt fragte aber der Heyne-Verlag an, ob ich den ersten Teil der Wild Ones-Serie lesen wolle, und ich dachte mir: es kann doch nicht alles aus diesem Genre so schlecht sein, oder? ODER? Also habe ich zugesagt und das Buch auch in relativ kurzer Zeit durchgelesen. Aber zunächst...
Cami, eigentlich Camille, ist die Tochter von Jack Hines, einem angesehenen Pferdezüchter in den Südstaaten. Außerdem ist Cami in festen Händen, wenn auch eher weniger glücklich. Eigentlich hat Cami alles, was sich eine junge Frau ihren Alters wünschen kann, bis sie auf den draufgängerischen Patrick, genannt "Trick", trifft. Trick stellt Cami's Welt kurzerhand auf den Kopf und zeigt ihr, was es eigentlich bedeutet, glücklich zu sein. Über diese Verbindung sind weder Cami's, noch Trick's Eltern erfreut, denn die beiden Familien sind seit einigen Jahren miteinander zerstritten... Warum? Das müsst ihr natürlich selber lesen :-)
Ich denke ja, dass The Wild Ones sämtliche Elemente beinhaltet, die typisch für NA-Geschichten sind. Vermeindlich schwaches Mädchen trifft Draufgängertypen, verliebt sich und nebenher werden noch einige Probleme, die mehr oder weniger alltäglich sind, aufgegriffen. Das Sahnehäubchen sind wohl die verheißungsvollen Szenen, die auch in dieser Geschichte nicht fehlen. Insgesamt ist The Wild Ones: Verführung wohl ein bisschen so wie Unsere kleine Farm, nur eben mit einem sexy Stallburschen als Protagonist, um es mal ganz salopp zu sagen - und derberen Sprüchen.

Was mich ja damals bei Jessica Soerensen so massiv gestört hat, waren die Probleme, mit der die Geschichte aufgeschmückt wurde. Denn sowohl Callie als auch Kayden sind psychisch ja mal sowas von fertig - rein aus Logikgründen hätte da einfach mal ein Psychologe rangemusst und nicht etwa wilder Sex. Danke! Nicht ohne Grund befürchtete ich, dass mich vielleicht ähnliches auch bei The Wild Ones erwartet. Dem war dann aber gottseidank nicht so.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Cami und aus der Sicht von Trick erzählt. Beide sind sich, meiner Meinung nach, auch gar nicht so unähnlich, auch wenn Cami zunächst einmal den Anschein macht, als wäre sie eher schüchtern und müsse gut behütet werden, ist sie doch ein recht hartnäckiger Charakter und weiß eigentlich genau, was sie will - zum Beispiel irgendwann mal die Pferdezucht ihres Vaters übernehmen. Trick hingegen studiert eigentlich Veterinärmedizin, aber sein Studium muss er aufgrund familiärer Diskrepanzen erst einmal auf Eis legen und stattdessen beginnt er einen Job bei Cami's Vater. Dass dieser wiederum nicht so begeistert davon ist, kann man sich wahrscheinlich denken, und diese Vorhersehbarkeit ist wohl auch so von der Autorin gewollt.

Nichtsdestotrotz geht es aber auch um familiäre Rivalitäten, was das Ganze natürlich nochmal etwas interessanter macht. Und auch wenn die Geschichte natürlich ihre sexy times beinhaltet, es geht nicht ausschließlich darum - das empfand ich schonmal als sehr positiv. Insgesamt hatte ich bei The Wild Ones - Verführung einen guten ersten Eindruck, weil die Storyproblematik an sich nun nicht vollkommen an den Haaren herbeigezogen war, das könnte so oder so ähnlich ja durchaus passieren. Außerdem haben mich die Flirt- und Bettszenen zwischen Cami und Trick durchaus amüsiert und ich saß hier beim Lesen wie ein gackerndes Huhn auf Balkonien (sexy Stallbursche, wuhu!). Zudem liest sich das Buch sehr schnell, der Schreibstil ist super. Leider ging die Geschichte dann aber gen Ende doch in eine etwas abstruse Richtung, was mein Gesamturteil dann doch eher wieder ernüchtert hat. Auf den letzten fünfzig Seiten musste es dann doch alles ganz schnell gehen, so schien mir und auch das Ende war so ... naja, Ichliebedich-Nach einem Tag Sager & Happily Ever After halt. Zumindest verstehe ich nun nicht, weshalb da unbedingt eine Fortsetzung kommen muss, beziehungsweise gleich zwei?

Ich habe zwar zuvor noch nichts von Michelle Leighton gelesen, denn sie hat ja unter anderem die Addicted To You-Reihe geschrieben, aber ich denke, dass Fans ihrer Bücher oder auch generell NA-Leserinnen hier auf ihre Kosten kommen und auch dem Ende viel abgewinnen können. Ich persönlich habe dem Buch insgesamt solide drei Sterne gegeben und werde womöglich auch den zweiten Band lesen, einfach um zu wissen, was da jetzt noch kommen soll! Und was ebenso noch positiv zu erwähnen ist: immerhin bin ich dem NA-Genre weiterhin nicht total abgeneigt, könnte mir sogar vorstellen, sowas öfters mal zu lesen. Aber eben auch nicht ausschließlich. 

Ich danke dem Heyne-Verlag recht herzlich für das Leseexemplar. Hier geht es nochmal zur offiziellen Website Michelle Leighton's und hier verlinke ich euch die Bücher auch nochmal bei Randomhouse.

Habt ein wunderbar langes und vor allem sonniges Wochenende! Wir lesen uns Sonntag wieder :-)
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Ein paar Worte zu... Kiera Cass - The Heir (The Selection Book #4)


Hallöchen ihr Lieben! 
Diese Woche wird es gleich zwei Rezensionen geben, einmal heute und einmal am Freitag :-) Denn ich habe einiges in den letzten Tagen gelesen und das will auch abgearbeitet werden! Heute soll es aber erstmal um das erste englische Buch diesen Jahres gehen, welches ich gelesen habe. Kiera Cass setzt ihre The Selection-Reihe fort und veröffentlichte hierzu das Spin-Off The Heir.  

Wer die Selection-Reihe bisher noch nicht gelesen hat, sollte nun vielleicht wegklicken, denn ich kann nicht garantieren, dass diese Rezi spoilerfrei bleibt, danke für euer Verständnis!
Prinzessin Eadlyn hat ein schweres Erbe zu tragen. Genau sieben Minuten Unterschied zu ihrem Zwillingsbruder machten sie zur Kronprinzessin von Illéa, sie wird also einmal die rechtmäßige Königin. Gleichzeitig ist sie die Tochter der allumschwärmten America Singer und des Königs Maxon. Deren hoffnungslos romantische Liebesgeschichte, ausgelöst durch The Selection, hängt ihr noch bis heute nach, ohne einen Ehemann würde Prinzessin Eadlyn niemals von der Gesellschaft akzeptiert. Zudem ist das Land um Illéa wieder in Aufruhe, das Abschaffen der Klassengesellschaft hat die Lebensqualität der Menschen nicht verbessert. Um die Bevölkerung zu besänftigen und auch um Eadlyn als rechtmäßige Throninhaberin zu legitimieren, soll sich selbige ebenfalls dem Verfahren der Selection unterziehen. Doch Eadlyn kann diesem Zirkus so rein gar nichts abgewinnen...
Zunächst sei gesagt, dass es ja derzeit von allen Seiten negative Kritik zum vierten Band der Selection-Reihe hagelt. Vor allem sprechen viele davon, dass die Geschichte ja nur noch fortgesetzt werde, weil sich damit gut viel Geld verdienen lässt. Was ich dann aber so lustig dabei finde: die Leute regen sich auf und kaufen es dann ja trotzdem. Die Marketing-Strategien scheinen also durchaus zu funktionieren. 

The Selection hat einfach alles, was das Abendprogramm auf RTL und Pro7 zu bieten hat - eine gute Mischung aus Germany's Next Topmodel und Der Bachelor. Mit dieser Reihe verhält es sich also zugegebenermaßen genauso, wie mit den genannten Sendungen. Man will es sich eigentlich gar nicht antun, macht es dann aber trotzdem. Genau so ist das! Denn ich persönlich werde bei jedem Buch außerordentlich gut unterhalten. Ich bekomme da alles, was mein girly-Herz höher schlägen lässt: atemberaubende Kleider, wahnwitzige Zickenkriege, ein bisschen Herzschmerz, verworrene Liebesdreicke. Und dann noch alles schön verpackt in einem hübschen Buchcover. Perfekt! Ihr seht, das Marketing-Paket zieht auch bei mir außerordentlich gut.

Und ihr seht schon insgesamt, worauf ich hinaus möchte. Wer sich The Selection annimmt, darf keine hochtrabende Dystopie erwarten, aber wer mal abschalten möchte, der ist damit gut bedient und schnieke sehen die Bücher auch im Buchregal aus. Insgesamt muss ich auch sagen, dass mir der vierte Band The Heir sogar noch besser gefallen hat, als der finale dritte Teil. Ich weiß nicht, ob es an meinen zunehmenden Englisch-Skills liegt (Serien auf Englisch gucken hilft ja ungemein!), aber ich empfand den vierten Band als extrem gut lesbar! Darüber hinaus hat mir auch der Perspektivwechsel gefallen. In den ersten drei Bänden wurde ja aus der Sicht der America Singer erzählt, der Verliererin des Klassensystems. Aber in The Heir schauen wir mal hinter die Kulissen der Adligen, und wie sich The Selection eigentlich auf diese Persönchen auswirkt. Prinzessin Eadlyn ist hierbei wirklich ein durchtriebener Charakter. Die einen Leser feiern sie, die anderen hassen sie abgrundtief. Und ich weiß auch immernoch nicht, wie ich zu diesem Charakter stehe, aber: durch ihr versnobtes Dasein hat sie dem vierten Band nochmal ordentlich Pfeffer gegeben. Auch wenn ich ihre Attitüde nicht immer gutheißen konnte (sie denkt manchmal echt, sie wäre es!), hat sie mich gut unterhalten und die Seiten flogen nur so dahin. 

Den Cliffhanger am Ende empfand ich eher als so lala und trotzdem möchte ich wissen, wie es nun ausgeht und für wen sich Eadlyn letztlich entscheidet (auch wenn ich da schon so eine Ahnung habe). Vielleicht hätte The Selection wirklich nach dem dritten Band enden sollen, aber nun gut, jetzt kam eben noch ein vierter Teil und es wird auch noch ein fünftes Buch geben, das ich mir ebenso zulegen werde. Und dann wäre es mein Wunsch, das Ganze auch wirklich abzuschließen. Irgendwann ist die Idee dann auch mal ausgereizt (egal ob gut umgesetzt oder nicht).

Da ich selbst also immer weiß, was mich bei The Selection im Groben erwartet und meine Erwartungen da nie wirklich sehr hoch sind, ich mich aber trotzdem jedes Mal über die Buchveröffentlichungen freue und dann doch das kriege, was ich zum Abschalten brauche, habe ich tatsächlich vier Sterne für The Heir vergeben (was ein langer Satz!). Gute Unterhaltung für Zwischendurch, beinhaltete eben alles, um mich mal buchig berieseln zu lassen und es ist ja auch fast schon ein Ritual, dass ich jedes Jahr zum Frühling/Sommer einen neuen The Selection-Teil lese. Und manchmal ist es auch schön, wenn meine comfort-zone bleibt, wie sie ist. Von daher ist diese gute Bewertung auch durchaus für mich vertretbar! Hier verlinke ich euch nochmal ein Video zum Cover-Shooting und hier gelangt ihr zur offiziellen Website von Kiera Cass.

Und nun für all jene, die noch mitgelesen haben: Habt ihr The Selection gelesen, beziehungsweise verfolgt ihr diese Buchreihe auch so GNTM-like, wie ich? Yay or Nay? Schreibt mir doch mal eure Meinungen dazu in die Kommentare! 

Wir lesen uns am Freitag wieder, ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche, 
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Gemeinsam lesen #19

Hallöchen ihr Lieben! 
Neues Jahr, neue Challenges und Projekte - heute nehme ich zum 19. Mal (und auch auf Empfehlung der lieben Inka von Lebensleseliebelust, die das wirklich sehr sehr fleißig auf ihrem Blog verfolgt!) an der Gemeinsam lesen-Aktion teil.  Asaviels Bücher-Allerlei, die Schöpferin dieses Projekts, hat zwar aufgehört, aber Schlunzenbücher und Weltenwanderer haben das Projekt quasi adoptiert und führen es nun weiter. 

Bei Gemeinsam lesen handelt es sich um einen Currently Reading-Beitrag, der sich aus vier Fragen zusammensetzt. Drei davon sind immer die gleichen, ergänzend dazu gibt es dann nochmal eine sich stets variierende Frage. Eine schöne Sache, um ein paar Gedanken zum jeweiligen Buch zu teilen, sich über Bücher auszutauschen und vor allem um andere Blogs kennenzulernen! 

Und nun zu den Fragen für diese Woche: 

1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Ich lese gerade Die fünfte Welle von Rick Yancey und bin aktuell auf Seite 203.


2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Cassie, durch die verschmutzte Fensterscheibe, schrumpfend."

  3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden? (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat, was immer du willst!)
Ich hätte niemals erwartet, dass mich dieses Buch so sehr überzeugt und begeistert. Ich kenne natürlich so einige Meinungen zum Buch und die sind durch die Bank weg stets positiv. Daher freue ich mich umso mehr, dass ich mich diesen Fans anschließen kann und bin schon unfassbar gespannt auf Das unendliche Meer, der zweite Band dieser Trilogie. Auch richtig gut finde ich den Verlauf der Geschichte, und all die wahnsinnigen Konstrukte, die so ab Seite 100 beginnen. Wirklich sehr flexibel durchdacht, Herr Yancey!

4. Stell dir vor die Welt würde in ein paar Wochen untergehen...
Welche Bücher willst/musst du vorher unbedingt noch Lesen und warum?
Eine wirklich coole, aber zeitgleich auch schwierige Frage. Vielleicht würde ich vorher nochmal die komplette Harry Potter-Reihe lesen, einfach weil Harry Potter nicht enttäuschen kann. Vielleicht würde ich aber auch sämtliche Bücher lesen, die ich gerne in meiner Kindheit gelesen habe? Vielleicht würde ich mir aber auch sämtliche Dystopien und Endzeitromane vornehmen und mir einen eigenen Survival-Guide zusammen stricken, um dem Weltuntergang zu strotzen, haha! 

Und was ist mit Euch? Was lest ihr gerade? Und welche Bücher würdet ihr noch unbedingt lesen wollen, bevor die Welt untergeht? Schreibt es mir in die Kommentare!

Ich wünsche Euch einen tollen Tag,

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30-Day Minimalism-Challenge - Update #3

Hallöchen ihr Lieben! 
Und schon wieder ist eine weitere Woche vorbei und da gestern das Update für den Viellese-Sonntag weichen musste, gibt es  das Update der letzten 7 Tage in der 30-Day Minimalism-Challenge eben heute. Worum es dabei genau geht, könnt ihr hier nochmal nachlesen. 

Die letzte Woche begann mit der Aufgabe über unsere Verpflichtungen nachzudenken. Welche Verpflichtungen machen Spaß, welche tun wir nur, weil es unbedingt sein muss? Da gibt es allerhand Dinge, die ich unwahrscheinlich gerne und schon fast leidenschaftlich betreibe (zum Beispiel das Schreiben an sich!) und die für mich auch keine Verpflichtung per se sind. Und dann gibt es da besonders eine Sache, die ich machen muss, die mich aber keinesfalls mehr erfüllt: Uni! Das Studieren hat mir mal sehr viel Spaß gemacht, aber nach fünf Jahren wächst man da auch irgendwie raus. Diesen Sommer schließe ich dann auch mit dieser Ära ab, was natürlich auch ein bisschen schade ist, denn ich werde wohl nie wieder so viel Freizeit haben, wie zum jetzigen Zeitpunkt. Andererseits ist es auch schön, neue Wege zu gehen und neues zu entdecken.

Was dann schon an die Aufgabe des Dienstags anknüpft: Neue Ziele für dieses Jahr definieren. Oberste Priorität hat natürlich der erfolgreiche Abschluss des Studiums und das Finden einer Arbeit. Dafür habe ich diese Woche dann auch endlich mal die Bewerbung zum Vorbereitungsdienst klar gemacht. Auch wenn ich optimistisch bin, dass das gut wird (denn wenn man etwas ganz besonders will, dann klappt das auch!), setze ich trotzdem nicht nur auf eine Karte und schaue doch nochmal über den Tellerrand und bewerbe mich auch auf ... andere Sachen ;-) Ansonsten versuche ich ja sowieso schon sehr viel Tolles aus meiner verfügbaren Zeit zu schöpfen und versuche mich in Spontanität und bin und hier da unterwegs, weil das Leben einfach zu kurz ist, um einfach nur zuhause zu sitzen. Daher wurden auch spontan mal Konzerttickets für's Farin Urlaub-Konzert besorgt und nächste Woche geht es mal wieder zu einem Poetry Slam. Diese kleinen Mini-Freuden sollen auch zukünftig immer vorherrschen. 

Der Mittwoch war dann wieder dem Ausmisten gewidmet. Nur habe ich es leider nicht am Mittwoch geschafft, weil ich wieder den ganzen Tag unterwegs war. Aber Donnerstag war ja gottseidank Feiertag und ich konnte endlich mal klar Schiff im Kleiderschrank machen. Prinzipiell sieht es darin immer aus wie Bombe, da ich einfach diese nervige Angewohnheit habe, mich morgens zig Mal umzuziehen. Ganz getreu dem weiblichen Motto: ein Schrank voll Kleidung aber trotzdem nichts zum Anziehen! Und dann wird da eben auch mal rumgewühlt ... und anschließend nicht aufgeräumt - ups. Insgesamt habe ich fünf Tüten Kleidung aussortiert und keine Sorge, wie man sieht, habe ich immernoch einen Haufen voll Zeug zum Anziehen. Da ich vor allem in den letzten eineinhalb Jahren sehr viel abgenommen habe, und ich eigentlich auch so bleiben wollte, wie ich jetzt bin, ist es nicht gerade notwendig Kleidung aufzubewahren, die zwei Kleidergrößen größer ist. Ich will da ja nie wieder reinpassen - also raus damit! Einige einmal getragene Kleider haben zudem auch neue Besitzer gefunden. Also kann ich, was diese Aufgabe angeht, wirklich außerordentlich gute Erfolge verzeichnen, wuhu! 

Donnerstag war es zudem Aufgabe, etwas Neues zu lernen. Ich würde sagen, ich habe diese Aufgabe teils/teils erfüllt, weil ich momentan das Gefühl habe, jeden Tag etwas Neues zu lernen. Zum Einen durch mein Schulpraktikum und andererseits beschäftige ich mich derzeit ja auch viel mit diesem Blogdings hier und versuche so viel wie möglich zu optimieren. Und da lerne ich dann auch mal freiwillig Dinge zu SEO, HTML  oder wie man Google Analytics richtig anwendet, eben immer dann, wenn sich gerade ein Zeitfenster dazu bietet.

Am Freitag ging es darum, seine Gewohnheiten mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Dass ich die Gewohnheit habe, früh aufzustehen und zu frühstücken, wisst ihr ja bereits. Das frühe Aufstehen kann zudem Fluch und Segen zugleich sein. Einerseits bin ich morgens besonders produktiv. Andererseits bin ich aber durch und durch Frühaufsteher. Auch am Wochenende, auch am Sonntag - wenn ich um 6Uhr wach bin, bin ich halt einfach W-A-C-H, Hummeln im Hintern, rund um die Uhr. Das kann auch ganz schön anstrengend sein, vor allem für andere, haha. Ansonsten habe ich aber auch echt blöde Angewohnheiten, zum Beispiel schon morgens das Smartphone abzuchecken. Ansonsten muss ich einmal am Tag die Wohnung saugen. Das finden viele auch echt seltsam, aber ich muss einfach wissen, dass der Fußboten sauber ist (okay, das macht es jetzt nicht weniger seltsam!). Und auf Nachfrage hin: ich bin Cola-süchtig. Es ist echt schlimm, aber ich brauche täglich Cola. Ab und an tauscht sich das auch mal mit meiner Vitamalz-Sucht. Aber ja, ich brauche mein  Zuckergebräu jeden Tag! Was habt ihr denn so für tägliche Angewohnheiten, denen ihr nachgeht? 
Der Samstag stand unter einem 24-stündigen Kaufverbot, wuhu! Daher habe ich meinen extralangen Einkaufszettel bereits am Freitag abgearbeitet, wie das Foto beweist...Und dann kam Ben&Jerry's-Eis im Sonderangebot. Wie kann man denn dazu nur "Nein" sagen? Dafür war das dann aber auch mein einziger Ausrutscher für den Samstag.

Und Sonntag? Da sollte Single-Tasking geübt werden. Das heißt, sich für einen bestimmten Zeitraum nur einer einzigen Sache widmen. Man arbeitet einfach sehr viel zeiteffizienter, wenn man sich ausschließlich nur einer Aufgabe widmet. Das heißt, wenn du lernst, dann lernst du eben mal 50 Minuten am Stück. Ohne Handy, ohne Internet und ohne den Weg zum Kühlschrank! Gut, ich hatte am gestrigen Tag keine wirkliche Aufgabe zu erledigen, aber wir hatten ja gestern unseren Viellese-Sonntag und da habe ich eben immer etwas eineinhalb Stunden non stop gelesen und erst dann den Blogeintrag aktualisiert und die social media-Seiten gecheckt. 

So war die letzte Woche doch ziemlich spannend und ich bin besonders stolz auf mein konsequentes Entrümpeln. Die letzte Hürde wird dann die Abstellkammer sein, aber das lässt noch eineinhalb Wochen auf sich warten, juhu! Und in dieser Woche? Heute wird entfreundet und entliked! Am Mittwoch werden keine Serien geschaut, ich darf mich am Samstag nicht schminken und am Sonntag soll ich mich in Dankbarkeit üben. Ich bin gespannt! 

Und wie läuft die Challenge bei euch? Welche Erfolge konntet ihr verzeichnen, was fiel euch schwer? Schreibt es mir in die Kommentare! 

Habt eine wunderbare Woche, 
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Viellese-Sonntag #2

Einen wunderschönen guten Tag ihr Lieben! 
Der letzte Viellese-Sonntag liegt schon ein Weilchen zurück und da diese Woche generell eine Leseflow-Woche ist, dachten die Lieblingsmitbewohnerin und ich uns: Hey, lass mal wieder einen ganzen Sonntag lang nur lesen! Das Wetter ist bei uns heute auch eher so lala, die Temperaturen sinken jedenfalls merklich ab. Perfekte Ausrede also, um das Buch zu zelebrieren. Beim letzten Mal lief dieser Mini-Lesemarathon jedenfalls erstaunlich gut (hier geht es zum letzten Beitrag) und auch ihr seid wieder herzlich eingeladen mitzumachen! Das Ganze findet wieder von, jetzt, 10Uhr bis 18Uhr statt und alle zwei Stunden wird es auch wieder Fragen geben, die es zu beantworten gilt. Wir werden euch darüber hinaus natürlich auch mit ordentlich viel Fotomaterial versorgen (was wir so essen, wo wir lesen, was darüber hinaus so passiert, haha!). 

Wenn ihr also spontan dabei seid, dann schreibt es doch in die Kommentare, damit wir eure Blogs hier in diesem Beitrag verlinken können. Aber auch diejenigen, die blogslos sind, können mitmachen und updaten sich dann einfach in den Kommentaren (das geht auch anonym!) :-) Schreibt uns auch, wenn ihr die Bücher bereits kennt oder wenn ihr andere Buchempfehlungen habt, die in dieselbe Richtung gehen! Insgesamt hoffen wir wieder auf ein reges Miteinander und eine supergute Lesezeit :-) 

Nun aber zu den Büchern, die wir heute lesen wollen: 

Die Lieblingsmitbewohnerin will heute Ursula Poznanski's Die Verratenen beenden, dafür fehlen ihr noch etwa 70 Seiten (aktueller Seitenstand: 390) und dann wird sie von Delphine de Vigan No & ich beginnen und will dieses Buch heute auch beenden. 

Ich hingegen beginne heute ein neues Buch, nämlich Die 5. Welle von Rick Yancey und versuche auch, dieses zu beenden. Allerdings hat das Buch auch fast 480 Seiten, das könnte eng werden. Wenn ich also 2/3 dessen schaffe, bin ich auch recht zufrieden mit mir! 

So und nun: LESEN! 

Wir sehen uns hier mit der ersten richtigen Frage zum 12Uhr-Update wieder :-) 
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 Das 12Uhr-Update

Frage: Wo befindest Du Dich? An welchem Ort spielt das Buch, das Du gerade liest?

Lieblingsmitbewohnerin: Mein Buch spielt in Paris und jetzt gerade befinden sich No & Lou im Bahnhof Gare d'Austerlitz und lernen sich dort kennen. Und beim Lesen befinde ich mich im Bett :-) 

maaraavillosa: Mein Buch spielt zur Weltendzeit und ich befinde mich gerade mit Cassie auf einem einsamen Highway, versteckt unter einem Buick. Und ich lese auch im bett, wenn ich nicht gerade am Schreibtisch sitze und die Updates verfolge, beziehungsweise selbst die Updates schreibe :-) 

Was ist sonst so los? 
Wir kommen gerade richtig in Fahrt. Die Lieblingsmitbewohnerin hat bereits Ursula Poznanski's Die Verratenen beendet, den zweiten Band der Trilogie bereits vorbestellt und liest jetzt No & ich. Ich bin derweil auf Seite 79 angelangt und muss sagen, dass mir Die 5. Welle richtig gut gefällt! Ein wahrer Pageturner :-)  

Außerdem haben sich schon zwei Mitleserinnen gefunden, wuhu! Die liebe Juliana von Book Experiences liest ebenso spontan mit - hier geht es zu ihrem Blog - und will heute ganz wie die Lieblingsmitbewohnerin ein Buch beenden und ein neues in Partnerlesezeit beginnen. Außerdem macht sie einen Abstecher zum Spargelhof! 

Und die liebe Sabrina von Sabrina's Welt der Bücher macht auch wieder mit und liest einen historischen Roman :-) Zu ihrem Blog geht es hier entlang. 

Schaut bei den beiden Mädels auch mal vorbei und hinterlasst ihnen nettes Feedback!

Wir werden uns auch gleich auf Nahrungssuche begeben, beziehungsweise haben wir das große Glück, dass für uns heute mitgekocht wird und wir unser Essen nur abholen müssen. Richtig gut! 

Wir lesen uns zum 14Uhr-Update wieder :-) 
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Das 14Uhr-Update

Frage: Stell Dir vor das Buch würde verfilmt werden. Wie müsste die Person sein, die die Hauptrolle spielt ? Hast Du einen konkreten Schauspieler vor Augen ? Was hälst Du generell von Buchverfilmungen ?

Lieblingsmitbewohnerin: Für No&ich kann ich das noch nicht beantworten, aber für die Verratenen von Ursula Poznanski kann ich mir schon eine Verfilmung vorstellen. Und ich würde den Charakter der Fiore, die eigentlich eher eine Nebenrolle inne hat, aber trotzdem sehr geheimnisvoll ist spontan mit Anne Hathaway besetzen. 
Buchverfilmungen finde ich eigentlich gut, wobei es natürlich immer Ausnahmen gibt. Wobei die Schwierigkeit zwischen genauer Umsetzung von Buch zu Film liegt.

maaraavillosa: Wenn die Protagonistin nicht weiblich wäre, hätte ich jetzt sofort Will Smith gesagt. Aber gut, Will Smith könnt ja auch so eine Rolle im Film spielen, denn der hat ja schon in so einigen Endzeit-Filmen mitgewirkt und ich finde, die Rolle steht ihm auch immer wieder außerordentlich gut. Aber da wir ja nun hier eine weibliche Schauspielerin hätten ... Es müsste auf jeden Fall jemand sein, der diese toughe Attitüde, die Cassie an den Tag legt, durch und durch verkörpern kann. Aber da fällt mir nun nur schwer ein bekannter Name ein. 
Generell finde ich Buchverfilmungen gar nicht schlecht, die meisten davon gefallen mir auch immer gut. Ich könnte mir Die 5. Welle auch wirklich gut als Film vorstellen. Ist da vielleicht schon etwas in Planung? 

Ansonsten waren die letzten zwei Lesestunden eher weniger produktiv, weil das Essen rangeschafft werden musste, haha! Dafür hat es aber außerordentlich gut geschmeckt! 

Nachdem sich Sabrina noch um ihre Kiddies gekümmert hat, geht es bei ihr nun gut mit dem Lesen voran und sie reist lesetechnisch von Ort zu Ort. Und die liebe Juliana verspeist hoffentlich gerade super guten Spargel! 

Wir lesen uns zum 16Uhr-Update wieder, haltet schonmal eure liebsten Lesezeichen bereit :-)
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  Das 16Uhr-Update

Frage: Jetzt wollen wir es aber wissen! Bist du ein Lesezeichennutzer oder ein Eselohrenknicker? Zeig uns doch auch mal ein paar deiner Lesezeichen! 

Die Lieblingsmitbewohnerin hat ein sehr schönes Glitzerlesezeichen aus Stoff! Das hat ihr mal ihre Mama aus dem Türkei-Urlaub mitgebracht. Ansonsten hat sie noch eine Urlaubspostkarte von und mit ihrem kleinen Bruder. Das ist so herzallerliebst, aber aus Personenschutzgründen mussten wir das leider anonymisieren ;-) Geknickt wird  bei der Lieblingsmitbewohnerin aber keinesfalls. Und wenn die Seitenzahl ins Handy eingespeichert werden muss, ganz egal. Aber bloß keine Knicke in Büchern! Ich für meinen Teil bin ja sowohl Lesezeichennutzer als auch Eselsohrenknicker. Wenn mal wirklich nichts zur Hand liegt, nichtmal ein Taschentuch oder so, dann wird die Seite geknickt. Ansonsten habe ich so allerhand Lesezeichen: da werden Postkarten benutzt, oder eben Lesezeichen, die ich geschenkt bekomme. Oder aber ich bastel mir mein Lesezeichen aus Washitape und Büroklammern. Ansonsten nehme ich auch gerne mal Post-Its. Die auf dem Foto sind zum Beispiel von Depot

Lesetechnisch befindet sich die Lieblingsmitbewohnerin in No&ich auf Seite 72, ich bin bei Die fünfte Welle auf Seite 125 angelangt. Wir kämpfen gerade gegen ein kleines Nachmittagstief an, ich trinke hier schon fleißig starken Kaffee, damit ich noch was in den letzten zwei Stunden reißen kann. 

Und bei den anderen? Sabrina grübelte darüber, ob Keira Knightley eine gute Schauspielerin für die Verfilmung ihres Buches wäre und die liebe Juliana hat auf dem Spargelhof Flammkuchen mit Spargel verdrückt! Außerdem ist Jasmin wissenschaftlich am Viellese-Sonntag unterwegs und beliest sich für ihre Masterarbeit. Lesen ist lesen ;-) 

Wir lesen uns zum letzten Update um 18Uhr wieder!
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Das 18Uhr-Update 

Frage: Acht Stunden Lesezeit sind vorbei, was wurde geschafft? 

Wahnsinn, wie schnell die Zeit wieder verfliegt! Und auch wenn wir unsere Vorhaben nicht ganz geschafft haben, kann sich unser Gelesenes durchaus sehen lassen. Die Lieblingsmitbewohnerin hat Die Verratenen von Ursula Poznanski beendet und für sehr gut befunden. Und in No&ich hat sie mehr als die Hälfte gelesen und findet auch dieses Buch wirklich sehr gut und auch zum Nachdenken anregend. Das ist doch super!
Ich hatte mir vorgenommen, eigentlich 2/3 von Die fünfte Welle zu lesen, jetzt sind es etwa 42% geworden, ich bin aktuell auf Seite 203. Aber heute Abend vor dem Schlafengehen werde ich mir nochmal ein bisschen Nervenkitzel gönnen. Da wäre es mein Ziel, die Hälfte der Geschichte zu erreichen, also 240 Seiten. 240 Seiten stellen mich auf jeden Fall zufrieden! Und die Geschichte ist darüber hinaus einfach gigantisch gut, und ich glaube, ich brauche den Fortsetzerband Das unendliche Meer auch ganz bald!

Und wie läuft es bei den anderen? Nachdem Sabrina sich eine Fahrradtour und ein leckeres Eis gegönnt hat (wir essen heute irgendwie alle fleißig Eis, haha), geht es auch bei ihr gut vorwärts! Juliana hat sich übrigens auch lecker Eis gegönnt und wird ihre Lesezeit noch ein bisschen auf die Abendstunden verlegen. Wer also noch nicht genug von den Updates hat, kann gerne (und auch darüber hinaus) bei ihr vorbeischauen :-) 

Außerdem haben wir eine kleine Mini-Umfrage nach euren bookmark-Angewohnheiten gemacht und die meisten von euch behandeln ihre Bücher wirklich außerordentlich gut: Eselsohren? Nein, danke!  

Ansonsten hat es uns wieder sehr viel Spaß gemacht und wir liebäugeln jetzt schon mit einer generellen Einführung des Viellese-Sonntags! Auch vielen lieben Dank für die lieben Kommentare, entweder hier auf dem Blog, oder auf Instagram, oder auch die vielen Retweets und Favs bei Twitter, ihr seid super-knorke! 

Habt noch einen wunderbaren buchigen Abend und kommt gut in die neue Woche, 
 
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